Protest der "1000 Schlüssel"

Am Sonntag haben sich Tausende von Ex-Bewohnern L'Aquilas in der Altstadt versammelt und symbolisch Schlüssel an die Absperrgitter gehängt, die die Gassen und Sträßchen des Zentrums noch immer versperren. "Gebt uns unsere Stadt wieder" - das war das allgemeine Motto der Proteste. Bisher wurden nur die Hauptstraßen, unter anderem der Corso, notdürftig von den Trümmern befreit und die vom Einsturz bedrohten Häuser gestützt oder abgerissen. Die kleineren Straßen und Gassen befinden sich größtenteils noch im gleichen Zustand wie kurz nach dem Erdbeben, abgeriegelt von Gittern und bewacht von Militärposten. Schon vergangene Woche fand ein ähnlicher Protest statt, bei dem die Politiker der Stadt nicht anwesend waren. Diesmal waren sowohl Bürgermeister Cialente als auch die Präsidentin der Provinz Stefania Pezzopane dabei.
Die Alten unter den Protestanten sangen das Lied "L'Aquila Bella Me" während sie durch die Stadt zogen.
Unter anderem protestierten die Bürger L'Aquilas auch gegen eine Reportage die kürzlich von RAI ausgestrahlt wurde und ein falsches Licht auf die Stadt und seine Bürger werfe.

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