Trümmerentsorgung durch europäische Firmen

Jetzt sollen endlich die Trümmer des Erdbebens vom April entsorgt werden. Monatelang stand nicht fest, wie und vor allem wo man die Reste der eingestürzten Häuser sollte. In den Abruzzen und selbst in ganz Italien sind scheinbar keine Möglichkeiten vorhanden, solch große Mengen an Bauschutt abzutransportieren und zu entsorgen. Der Präsident der Region und gleichzeitig Kommissar für den Wiederaufbau, Gianni Chiodi, hat sich nun an das Umweltministerium gewandt und außerdem einen Brief an Berlusconi geschrieben. Er möchte am 3. März eine Konferenz darüber einberufen, wie genau die Entsorgung nun stattfinden soll. Wahrscheinlich wird der Entsorgungsauftrag europaweit für private Firmen ausgeschrieben werden. "Ob das nun Albanien oder Schweden oder ein anderes Land wird, ist egal. Hauptsache wir finden eine passende Möglichkeit."
Denn die Entsorgung von über 4 Millionen Kubikmetern Trümmern ist kein Kinderspiel. Vor Ort ist das nicht möglich.

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